Etwas Geschichte gefällig ?

SiegelUnser Familiensiegel aus dem Jahr 1735 ist das eines Urahns, welches heute noch im Landesarchiv in Speyer aufbewahrt wird. Es gehörte Johann Peter Feth, meinem direkten Vorfahr, der damals als Schultheis mit seinem Familiensiegel eine Urkunde für einen Landkauf bezeugte. Seine Nachkommen hatten bis 1950 mit Wein oder Weinbau kaum etwas zu tun.
Dafür aber die Ahnen meiner Mutter, und das schon seit mindestens 1788. Damals schenkte nämlich ein Bauer names Weigert dem Kloster Lorch einen Weinberg. Über die Zeit danach ist außer kleinen Anekdoten über das Leben in der bäuerlichen Familie wenig überliefert.

Feth-SteinDas eigentlich Interessante fängt eben um 1950 erst damit an, daß sich meine Eltern gefunden haben und heirateten.Gemeinsam bauten sie den Weinbau aus und fingen an, ihre geernteten Weine auch selbst abzufüllen, damals erhältlich als Weine vom „Weingut Feth-Weigert". Immer wurde aber der größte Teil der erzeugten Weine als Faßwein an Kellereien verkauft.

Das blieb so, bis ich selbst nach einer Winzerlehre und absolvierter Fachschule 1976 in den Betrieb kam. Zunächst übernahm ich die Organisation des Außenbetriebes und des Kellers und sammelte vielfältige Erfahrungen im Weinberg - nicht nur im eigenen Betrieb. 1987 schieden meine Eltern aus der Verantwortung aus und ich übernahm den Betrieb alleine.

Demeter-WeinbergDurch jahrelange eigene Versuche überzeugt, stellte ich den Betrieb allmählich auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um und bekam 1989 die erste Anerkennung als DEMETER-Hof.

Kurz darauf lernte ich Maria Thun kennen, die auf dem Gebiet der Konstellationsforschung einen erheblichen Erfahrungsschatz besitzt und diesen an Interessierte gerne weitergibt. Von ihrer Erfahrung der direkten Beeinflussung der Gestirnkonstellationen auf das Pflanzenwachstum stark beeindruckt, stellte ich sofort den Rebschutz auf Kräutertees und Aufgüsse um.

KräutermischungenWeitere einschneidende Begegnungen mit besonders am geistig-seelischen Befinden engagierten Menschen sollten folgen und zeigten mir immer klarer den Weg, den die Entwicklung unserer Weine einschlagen würde...

Keine DLG-Preise, weder in Gold, Silber oder Bronze zieren meine Weine und keine Auszeichnungen von führenden Gourmetmagazinen wurden unseren Weinen je zuteil, aber die Schar derer, die Wein als Beschützer der eigenen Gesundheit sehen und dies beim ersten Tropfen auf den Lippen spüren können, ist für uns Ansporn und Motivation genug ...